Zuletzt faßte sich ein siebenter ein Herz und rief das Stück an.
„He... du da!“ rief er. „Wer bist du? Woher kommst du? Wohin willst du? Was denkst du dir denn dabei, hier so ohne Anstand umherzuschlendern?“
„Du fragst viel auf einmal,“ erwiderte das Stück.
„Wer bist du?“ fragte der Stern wieder. „Ich frage dich im Namen sämtlicher Sterne.“
„Ich weiß es wirklich nicht,“ sagte das Stück. „Ich bin gewiß nichts. Ich bin abgefallen und fühle mich so frei und froh, und das Leben erscheint mir so wunderschön. Es ist mir ganz gleichgültig, wohin ich komme, wenn ich nur immer weiter dahinsausen kann.“
„Habt ihr je so etwas gehört?“ rief der siebente Stern.
Nein, das hatten sie nicht.
Sprachlos starrten sie einander an. Eine solche Rede hatte man am Himmel noch nie vernommen, solange er bestand.
Als sie sich wieder ein wenig erholt hatten, begannen sie zu besprechen, was wohl dabei zu tun sei. Ihre Beratung dauerte lange. Es war ja nicht nur eine ernste, ungewöhnliche Sache, sondern es kam hinzu, daß jeder von ihnen auf seine Bahn achten mußte, und manchmal verstrichen mehrere hundert Jahre, bis sie sich wieder trafen.
Schließlich wurden sie sich darüber einig, was sie mit dem Frechdachs tun wollten. Eine große, ernste Sonne nahm das Wort und sagte: