Sein Weib untersuchte die kranke Pfote und plauderte mit ihrer wohlklingenden Stimme mit dem Tier. Da leckte der Hund den beiden froh die Hände.

Nun badeten die neuen Tiere im Flusse. Und dann kletterte der Zweifüßler auf einen Apfelbaum, der in der Nähe stand, um sich und seinem Weibe ein paar Früchte zum Frühstück zu holen.

Auf dem Baum saß der Orang-Utan und nagte an einem Apfel.

„Fort mit dir!“ drohte der Zweifüßler. „Dieser Baum hier gehört mir, daß du’s weißt! Wage nicht, auch nur einen Apfel anzurühren!“

„Du himmlische Güte!“ sagte der Orang-Utan. „In was für einem Tone sprichst du denn? Obendrein zu mir, der ich dich heute nacht noch in Schutz genommen habe, während alle anderen Tiere erklärten, dich erschlagen zu wollen.“

„Fort mit dir, du garstiger Affe!“ rief der Zweifüßler. Er brach einen Zweig ab und gab dem Orang-Utan ein paar gehörige Schläge, so daß dieser heulend in den Wald entfloh.

Zweites Kapitel: Familienzuwachs.

Die Tage verstrichen.

Im Walde war alles emsig und fleißig, unten am Boden wie oben in der Luft. Die Weibchen hatten Eier oder Junge, und die Männchen konnten der Familie nicht genug Futter verschaffen. Jeder ging seinen eigenen Geschäften nach, und niemand dachte an den Nachbar, falls man nicht gerade vorhatte, ihn aufzufressen.