Froh ging er in die Welt hinaus, um jemanden zu finden, vor dem er sich aufspielen konnte.

Die Buche und die Eiche.

Es war in der guten alten Zeit, als es noch keine Städte mit Häusern, Straßen und ragenden Kirchtürmen gab. Es gab auch noch keine Schulen. Denn es gab nicht viele Jungen; und die wenigen, die da waren, lernten von ihrem Vater mit dem Bogen schießen und den Hirsch in seinem Versteck aufstöbern, sie lernten den Bären erlegen und sich Kleider aus seinem Pelze anfertigen und lernten zwei Stücke Holz aneinander reiben, bis sie sich entzündeten. Wenn sie das konnten, dann hatten sie ausgelernt.

Auch keine Eisenbahnen gab es damals, keine bebauten Felder, keine Schiffe auf dem Meere und keine Bücher; denn es war ja niemand da, der sie lesen konnte.

Eigentlich gab es nur Bäume.

Aber davon waren auch genug da. Bäume standen überall bis an die Meeresküste, spiegelten sich in den Bächen und Seen und streckten ihre mächtigen Zweige zum Himmel. Am Strande neigten sie sich, sie tauchten ihre Zweige in das schwarze Moor; und von den hohen Hügeln schauten sie stolz über die Lande hin.

Die Bäume waren alle vertraut miteinander, denn sie gehörten zu einer großen Familie; und darauf waren sie sehr stolz.

„Wir sind samt und sonders Eichbäume,“ sagten sie und brüsteten sich gehörig. „Uns gehört das Land, wir sind die Herrscher.“