„Wenn sie kommen, dann bist du höflich gegen sie, du Grünschnabel!“ sagte sie. „Aber sie kommen nicht.“

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Darin behielt die alte Eiche nun doch nicht recht, denn sie kamen wirklich.

Als es Herbst wurde, kam der Bär zurück und legte sich unter der alten Eiche nieder.

„Ich soll dir einen Gruß von da unten bringen,“ sagte er und holte ein paar sonderbare Dingelchen aus seinem zottigen Pelze hervor. „Sieh mal, was ich hier für dich habe!“

„Was ist das?“ fragte die Eiche.

„Das sind Bucheckern,“ erwiderte der Bär, „die Buchensamen, die ich dir versprochen habe.“

Damit stampfte er sie in den Erdboden hinein und schickte sich an, wieder zu gehen.

„Es ist schade, daß ich nicht länger bleiben und mit ansehen kann, wie ihr euch krank ärgert,“ brummte er. „Aber das Menschenpack ist so zudringlich geworden. Neulich haben sie mir meine Frau und den einen von meinen Brüdern erschlagen, und ich muß mich nach einem ruhigen Plätzchen umsehen. So ein ehrlicher Bär ist fast nirgends seines Lebens mehr sicher. Lebt wohl, ihr alten Murrpeter!“

Als der Bär davongetrollt war, sahen die Bäume einander nachdenklich an.