„Ja, jetzt ist es auch das beste, daß wir an die Hochzeit denken,“ sagte er. „Wo sollen wir unser Nest aufhängen?“
„Was schwatzest du da!“ sagte sie. „Meinetwegen können wir das Nest hier aufhängen. Aber es ist gewiß zu früh! Die Ameisen haben ja noch nicht einmal aufgemacht.“
Die beiden schauten auf den Hügel hinab. In diesem Augenblick öffnete sich ein Türchen des Hügels und eine große alte Ameise kam heraus. Sie streckte ihre Beine, gähnte und bewegte ihre Kiefer, um zu sehen, ob sie in Ordnung wären.
„Guten Tag,“ rief der Buchfink ihr zu. „Du brauchst keine Angst zu haben, ich werd’ dich nicht fressen.“
„Ich bin auch gar nicht ängstlich,“ erwiderte die Ameise. „Denn ich bin dir viel zu sauer.“
„Willst du ein bißchen im Sonnenschein umherfliegen?“
„Ich habe keine Flügel und habe auch keine Verwendung für so etwas.“
„Nichts für ungut,“ rief der Buchfink. „Ich meinte bloß, ob du nicht ausziehen und dir einen Schatz suchen wolltest.“
„Ich mache mir nichts aus einem Schatz,“ antwortete die Ameise.