Damit fegte er über den Apfelbaum hin, und alle die weißen Blüten flogen in die Luft.
„Du bist ein recht, recht böser Wind,“ klagte der Apfelbaum.
Am Mittwoch morgen stand der Müller auf seiner Mühle und betrachtete den Himmel.
„Jetzt mach’ ein wenig flink, mein lieber Wind!“ sagte er. „Heute müssen wir mahlen. Ich bin nicht so unvernünftig wie der Schiffer. Mir ist es ganz gleichgültig, ob du von Nord oder Süd, Ost oder West kommst, wenn du nur kommst. Ich drehe einfach die Mühlenhaube. Aber wenn du gar nicht wehst, dann werde ich wütend.“
„Hier bin ich, hier bin ich,“ sagte der Wind, und die Mühle ging.
„Braver Wind!“ rief der Müller.
„Ach, nun muß ich mich wieder legen,“ sagte der Wind.
Und weg war er, und die Mühle stand still.
„Du garstiger Wind,“ klagte der Müller.