„Der Zweifüßler hat das Pferd eingefangen... Er sitzt rittlings auf seinem Rücken... und hat es an sein Zelt gebunden... Das Pferd ist des Zweifüßlers Diener geworden.“

„Hast du’s gehört?“ fragte die Löwin ihren Mann. „Willst du ihn auch auf deinem Rücken reiten lassen, wenn er jagt?“

Der Löwe brummte drohend und rief:

„Laß ihn nur kommen!“

„Er wird sich in acht nehmen!“ erwiderte die Löwin höhnisch. „Und du gehst ihm aus dem Wege, feig, wie du bist.“

Da legte der Löwe den Kopf auf seine Pfoten und sagte nichts, sondern brütete nur in schweren Gedanken.

Siebentes Kapitel: Der Zweifüßler sät.

Der Zweifüßler zog mit seiner Herde von Wiese zu Wiese.

Sie wuchs Jahr für Jahr, ebenso die Familie. Frau Zweifüßler hatte ihrem Manne jetzt sieben Söhne und sieben Töchter geboren, die alle gut gediehen und im Haushalt und bei der Herde halfen.

Und die Tiere gewöhnten sich daran, im Dienste des Zweifüßlers zu stehen, und waren zufrieden und guter Dinge.