„Kommt hierher! Dann sollt ihr ein Feld sehen, so schön, wie ihr es noch nie geschaut! Eilt und kommt! Ich fange schon an zu äsen.“

„So, also das tust du!“ rief der Zweifüßler und kam mit seinem Speer herbeigestürzt. „Weg mit dir, du Diebsgesicht! Glaubst du, ich habe im Schweiße meines Angesichts gesät, damit du mir die Saat auffressen solltest! Weg mit dir! Dieses Feld ist mein!“

Der Hirsch floh in den Wald, so schnell er konnte. Aber der Sperling flog umher und erzählte:

„Der Zweifüßler hat sich ein großes Stück Land angeeignet, das sonst niemand betreten darf. Er hat den Hirsch einen Dieb genannt, als der darauf äsen wollte.“

Achtes Kapitel: Der Zweifüßler genießt das Leben.

Als die Zeit gekommen war, füllte der Zweifüßler das Haus, das er als Scheune gebaut hatte, mit dem Ertrag seines Feldes. Und sobald die Ernte beendigt war, begann er, an das nächste Jahr zu denken.

Er pflügte ein neues Feld um und noch eins und säte darauf. Und im folgenden Jahre rodete er ein Stück des Waldes und bestellte es gleichfalls.

Und so fuhr er fort, Jahr auf Jahr, bis er sich schließlich all das Land dienstbar gemacht hatte, das er von seinem Hause auf der Anhöhe überschauen konnte.

Rings um das Haus hatte er einen Garten mit den Obstbäumen und Kräutern angepflanzt, die er gebrauchen konnte. Lang und gerade dehnten sich die eingefriedigten Äcker, ein jeder mit einer bestimmten Sorte Gras oder Getreide; und der Zweifüßler war unerbittlich streng gegen jeden, der sein Werk zerstörte oder etwas von seinem Eigentum stahl.