„Er hat ein paar von meinen Schwestern in seinen Garten gepflanzt,“ sagte das Veilchen.

„Auch von den meinen,“ rief der Mohn. „Aber ist das Freiheit?“

„Stich ihn, Distel!“ riet die große Eiche.

„Das hab’ ich getan, und er hat mit seinem Stock nach mir geschlagen,“ erwiderte die Distel.

„Verbrenn’ ihn, Nessel!“ sagte die Eiche.

„Ich hab’ es versucht, und es ist mir nicht besser als der Distel ergangen.“

Durch das Getreide aber ging ein vergnügtes Flüstern vom einen Ende des Feldes zum andern:

„Wir sind es... wir... wir... Wir regieren jetzt im Lande... wir sind gut... wir sind nützlich... Ihr seid nichts als Unkraut.“

„Hört die feigen Hunde!“ rief die Distel.

Doch die Glockenblume meinte: „Wir können nichts tun. Aber warum fallt ihr großen Bäume nicht über ihn her und zermalmt diesen Räuber und seine Brut?“