Ganze vier waren da.
Zunächst einmal ein Stück Steinkohle, das war glänzend schwarz. Dann ein Stück Koks, das matt aussah und müde und aufgerieben. Ferner ein Buchenscheit, das im Finstern ganz weiß leuchtete. Und als Vierter im Bunde ein Stück armseligen Torfs.
Jeder von ihnen lag in seiner Ecke, und keiner schien den andern etwas anzugehn. Aber der Raum war so klein, daß sie bequem miteinander schwatzen konnten. Und da kein anderer zum Schwatzen da war, so nahmen sie vorlieb.
„Die idiotische Ratte!“ begann die Steinkohle. „Das einfältige Wesen! Sagt, es wär’ keiner hier, und dabei bin ich doch hier.“
„Und ich,“ sagte das Holzscheit. „Mich übersieht man wohl nicht.“
„Vergiß nur ja mich nicht,“ flüsterte das Stück Koks mit matter Stimme. „Ich kann nicht so schreien wie die Kohle und das Brennholz, denn ich hab’ viel durchgemacht, und das macht einen stiller. Aber darum bin ich doch nicht weniger wert.“
„Ja... ich bin ja auch noch hier,“ meinte der Torf bescheiden. „Mit Verlaub zu sagen.“
Die Steinkohle sah sich um.
„Natürlich seid ihr hier. Leugne ich das etwa? Aber wozu seid ihr denn eigentlich nütze? Darauf kommt’s eben an!“
„Tja — hm... ich bin ja nichts anderes als ein bißchen Brennmaterial,“ versicherte der Torf treuherzig. „Verzeiht, daß ich es sage, aber ich wurde ja gefragt.“