„Mich dünkt, vor vielen, vielen Jahren ist auch auf mir so etwas herumgekrochen,“ sagte der Mond. „Aber ich weiß es nicht mehr ganz genau. Mein Gedächtnis hat in den letzten hunderttausend Jahren ungemein abgenommen. Ich kann gerade noch die Gedanken für meine Himmelstour zusammenhalten.“
„Ja, mit meinem Denken ist es auch nicht weit her. Aber ich habe Angst.“
„Vor den beiden da?“ fragte der Mond.
„Ich vermag es nicht zu erklären. Aber ich kann sie nicht leiden.“
„Dann tritt sie doch tot!“
„Das wag’ ich nicht,“ sagte das Rind. „Nicht allein. Aber vielleicht finde ich jemand, der mir hilft.“
„Mach, was du willst!“ rief der Mond. „Mir ist das alles gleichgültig.“
Mit diesen Worten segelte er von dannen. Das Rind aber käute wieder und dachte nach, ohne zu einem Resultat zu gelangen.
„Schlafen Sie?“ fragte das Schaf, dessen langes Gesicht neben dem Rinde auftauchte.
Und plötzlich war die ganze Wiese lebendig.