Die Klette überlegte noch. Sie begriff etwas schwer, und darum dauerte es so lange.
Aber am Abend sprang ein Hase über die Hecke.
„Versteck’ mich! Hilf mir!“ rief er. „Des Bauern Hund ist mir auf den Fersen.“
„Du kannst dich hier hinter der Hecke verkriechen,“ sagte die Klette, „dann will ich dich verbergen.“
„Dazu scheinst du nun nicht gerade geeignet zu sein,“ entgegnete der Hase; „aber in der Not muß man sich ja behelfen, so gut man kann.“
Und er versteckte sich hinter der Hecke.
„Dafür könntest du ein paar Samen mit aufs Feld nehmen!“ bat die Klette, brach ein paar von ihren vielen Köpfchen ab und hängte sie dem Hasen an.
Kurz darauf kam der Hund angelaufen.
„Da ist er!“ flüsterte die Klette, und mit einem Sprunge setzte der Hase über die Hecke und in den Roggen hinein.