England, Rußland, Österreich und Schweden (Gustav IV., 1792–1809) einigen sich zur Herstellung des europäischen Gleichgewichts. Spanien mit Frankreich verbündet.

Das Lager bei Boulogne wird aufgehoben. Die französischen Heere rücken unter Davout, Soult, Lannes, Ney nach dem Rhein zu gegen Österreich, Napoleon vereingt seine Truppen (200000 Mann) an der oberen Donau. Bernadotte, von Hannover kommend, marschiert durch das neutrale ansbachische Gebiet Preußens. Bayern, Württemberg, Baden verstärken Napoleons Heer. Nach mehreren unglücklichen Treffen wird der österreichische General

1805. Okt.

Mack in Ulm mit 25000 Mann zur Ergebung genötigt und kriegsgefangen.

Der Seekrieg (seit 1803) von England glänzend beendet durch

21. Okt.

Nelsons Seesieg bei Trafalgar unweit Cadiz über die französische und spanische Flotte, welche auf Napoleons bestimmten Befehl aus Cadiz ausgelaufen war. Nelson † (»England expects every man to do his duty«).

Die Franzosen marschieren auf Wien, das Napoleons Schwager Murat ohne Widerstand einnimmt. Erzherzog Karl, der in Italien mit Masséna gekämpft hat, zieht sich über die Ostalpen zurück; ein russisches Heer unter Kutūsow, ein zweites unter Kaiser Alexander rückt heran.

3. Nov.

Bündnis Alexanders mit Friedrich Wilhelm III. zu Potsdam (am Sarge Friedrichs d. Gr.).