Kongreß in Châtillon (an der Seine) zusammengetreten, auf dem man Napoleon den Besitz Frankreichs mit den Grenzen von 1792 zugestanden hätte; allein die Verhandlungen werden infolge seines übermütigen und zweideutigen Benehmens abgebrochen.

Die beiden Heere trennen sich wieder. Das Hauptheer unter Schwarzenberg siegt in der

27. Febr.

Schlacht bei Bar-sur-Aube über Oudinot und Macdonald, rückt aber dann nur langsam vor.

Blücher dringt vor bis in die Nähe von Meaux (an der Marne), wendet sich dann nordwärts und vereinigt sich bei Soissons mit dem Nordheer unter Bülow und Winzingerode, welches inzwischen Holland und Belgien befreit hat. Die vereinigten Heere besiegen Napoleon in der

9. u. 10. März

Schlacht bei Laon, doch ohne ihn vernichten zu können. Er zieht mit 30000 Mann gegen das Hauptheer, welches ihn in der

20. u. 21. März.

Schlacht bei Arcis-sur-Aube besiegt. Unterdes von der spanischen Seite her gleichfalls siegreiches Vordringen Wellingtons gegen Soult. Besetzung von Bordeaux (12. März), wo die königliche Fahne der Bourbons zuerst aufgepflanzt wird.

Napoleon faßt den verwegenen Plan, sich den Verbündeten in den Rücken, nach Lothringen, zu werfen, die Besatzungen der Festungen an sich zu ziehen und die gesamte Bevölkerung zu den Waffen zu rufen. Die Verbündeten senden ihm 8000 Reiter nach, die übrigen Truppen, 170000 Mann, ziehen gegen Paris. Die Marschälle Marmont und Mortier werden bei La Fère Champenoise (25. März) zurückgeschlagen und ziehen sich nach Paris zurück. Die Regentin Marie Luise entflieht nach Blois.