daar duizend jaaren zijn één dag,
zoo lustig is dat leven.
Holländisch: Volksliederbücher. Der Stoff ist uralt und rein biblisch und oft schon poetisch behandelt worden: das Werben der gottgeweihten Seele um ihren Bräutigam Christus, um die Liebe Gottes. Die Sage von der Sultanstochter scheint jedoch erst dem Anfange des 16. Jahrhunderts anzugehören. Sie ist damals wenigstens erst in Prosa gedruckt worden:
Een suverlick exempel, hoe dat Jesus een heydensche maghet een Soudaens dochter wech leyde wt haren lande. Gheprent tot Delft bi mi Frans Sonderdanck. (In der Kön. Bibl. im Haag, s. darüber J. van Vloten im Konst- en Letterbode 1850. bl. 140.)
Nach dieser prosaischen Erzählung ist später in Holland ein langes Lied gedichtet worden u. zwar in kunstgerechter Form, wie den Text die holländischen Volksliederbücher der spätesten Zeit vielleicht noch am getreuesten aufbewahrt haben. Späterhin mochte dieser Text, als er sich auch nach den südlichen Niederlanden verbreitete, in der Überlieferung, weil er zu lang war, unvollständig werden u. erhielt daher nach dem Schlusse zu, andere Strophen, die zwar ein volkstümlicheres Aussehen gewannen, aber eben deshalb doch nicht für älter oder gar für ursprünglich gelten dürfen. So ist es merkwürdig, dass von den beiden Texten in den “Passi, Paesch, en Pinxter-gezangen (t’ Amsterdam, By Gerardus Bloemen 1722)”, einer Liedersammlung, die aus alten u. neuen Liederbüchern zusammengestellt wurde, der erste Text bl. 84. 85. ganz mit unseren Strophen 1–11 übereinstimmt, nachher aber nicht weiter geht als bis wo Jesus Abschied nimmt:
Hij nam die schoone bij der hand
en sprak met zoete zinnen:
‘oorlof, schoon maagd, verbeid mijn hier,
ik moet nu gaan hier binnen.’ Ob nun auch das ursprüngliche Lied hier abschloss, lässt sich nicht recht ermitteln. In den übrigen Texten kommen allerdings noch Strophen vor, die einem kunstmäßigen Liede angehören, z. B. in dem zweiten Texte der Passi—gezangen bl. 86–91.
Zijn oogen staan zeer vriendelijk,