ei god danc!
wel gheneren, druc ontberen,
ghelt verteren en mach niet deren:
dus moghen wi dansen vri ende vranc!
ei god danc!
Bei diesen Lustbarkeiten hielt man sich nicht immer in den Gränzen guter Sitte und Anstands: der jugendliche Muthwille stimmte unzüchtige Lieder an, und im Taumel der Freude wurde manch hingebendes Mädchenherz verführt. Darum klagen denn auch die Jungfrauen, wenn sie nachher für ihr lustiges Leben büßen müssen, Antw. LB. Nr. 171, 1:
Wi meiskens net, schoon gheblanket,
die gaerne vreucht hantieren,
wi sijn verplet in Venus bruiwet,
niemant en wilt ons nu vieren.