Antw. LB. 1544. Nr. 221. (Uhland Nr. 17. B. Willems Nr. 64.)—Dr. 4, 1. voghelken —4, 3. vederlin —8, 3. 10, 3. lansknecht —11, 4. des (der).
Strophe 4–7. ursprünglich ein besonderes, für sich bestehendes Lied, wie es sich so auch im Deutschen findet: Hor. belg. 2, 141. Simrock Volksl. Nr. 87. (Mittler Nr. 597). Es ist hier sehr passend eingefügt: es dient dazu, das erfolglose Werben des Landsknechts um die Hand einer feinen Jungfrau darzuthun; der Bescheid, den die Nachtigall ertheilt, ist auch sein Bescheid. Dieselben Verse kommen auch vor in einem schwedischen Liede (Svenska Folkvisor 2, 68) als Zweigespräch zwischen Ritter und einer in eine Nachtigall verwünschten Princessin:
‘Och hör du liten Näktergal!
en visa jag beder dig qväda;
din’ fjädrar jag låter med guld beslå,
din hals med perlor bekläda.’
‘Jag passar ej på dina fjädrar af guld,
som jag för dig skulle bära,
i verlden är jag en fågel vild,
och ingen man månde mig känna.’