een suver cleet heeft si ane ghedaen,
een heilech leven ghinc si doe leiden.
‘och, ghedinc mijns!’
Aus einer Hulthemschen Hs. des 15. Jahrh. bei Willems Nr. 58.—Willems: 3, 1. Si sprac en mach niet langher beiden —3, 3. screiden —4, 3. beiden —10, 2. ontwinden (ontcleiden).
¶ 1, 2. orlof, mhd. urloup, die Erlaubniss wegzugehen; der Weggehende empfängt den Urlaub dessen, der ihn entlässt—1, 4. laen f. laten—3, 1. verstehe ich so: Er (nicht sie wie bei Willems) sprach: ich kann nicht länger warten mit dem was ich im Herzen leide, ich muss den Abschied sagen, vgl. 4, 3.—ken für ic en—beien für beiden, wie 4, 3.—5, 2. hout, nimm! hier hast du!—5, 3. so waer, mhd. swar, wohin irgend—7, 3. er trank Johannesminne, s. darüber Hor. belg. 10, 97.—8, 1. vingherlijn, Ring—10, 1. saen, sofort—10, 3. suver cleet, hier wol ein noch nicht getragenes Kleid—10, 4. leven leiden, Leben führen.
¶ Nr. 99.
Dein für immer!
1Ic sech adieu, wi twee wi moeten scheiden,
bi u laet ic dat herte mijn,
al waer ghi sijt, daer salt ooc sijn.