»Keine Ansprüche? Ach, er hat die gültigsten; denn Jungfer Justine hat ihm ihr Herz geschenkt. —«
»Herr!« fuhr Georg auf.
»Er war ihr Lehrer; Amor mischte sich in's Spiel. Ein Verständniß erwuchs. Der Vater schlug es nieder. Daher ohne Zweifel das Geheimniß, worein er diese Hochzeit verschleiern will. —«
»Wahrlich; ich besinne mich, von einem jungen Engländer gehört zu haben — aber — Justinens Unbefangenheit....«
»Ihre Neigung unterwarf sich dem strengen Willen des Herrn Senators. Es ist aber nur Asche über die Glut gedeckt. In der letzten Zusammenkunft der jungen Leute ...«
»Zusammenkünfte? Schöne Entdeckungen!«
»Sollte Abschied genommen werden; aber Jungfer Justine wollte nichts davon wissen. Sie ermuthigte meinen James, ihr binnen einer gewissen Zeit nach Amerika zu folgen.«
»Wahrhaftig?«
»Dieser Vorschlag war der eines heftigen unbesonnenen Mädchens. Mein Zögling verwarf ihn. Glaubst du, sagte er, daß ich einen Landsmann, einen wackern Herrn, wie Herr Birsher ist, hintergehen möchte? — Lieber sterbe ich, hier zurückbleibend, vor Gram.« —