Ihr habt schon den Lohn jener liebenden Thaten
Im süßen Bewußtseyn; doch nehmt jezt den Kranz
Mit freundlicher Güte aus kindlichen Händen,
Den Unschuld Euch reichet im himmlischen Glanz!
Mit einer Verbeugung trat Theodor zurück und 4 Mädchen reichten den Langenheimischen und Volkmarischen Ehegatten Kränze aus Lorbeeren und Vergißmeinnicht gewunden. Nachdem wurde man Theodor im Tempel gewahr, wo er und Albina sich über der heiligen Flamme auf dem Altar die Hand reichten und der Chor der Kinder sang mit Musik begleitet:
Heil dem neu geschloßnen Bunde
Reiner Bruder- treuer Schwesterliebe!
Dauernd gründe diese Stunde
Jene heil’gen Triebe.