[56] Voyage aux îles de Lipari, p. 35 und 85.

[57] In diesem Falle, wie in dem des spaltigen Bimssteins ist die Structur von der in den vorher erwähnten Fällen sehr verschieden, wo die Blätter aus abwechselnden Schichten verschiedener Zusammensetzung oder Textur bestehn. Bei einigen Sedimentärformationen indessen, welche allem Anscheine nach homogen und spaltbar sind, wie bei glasigem Thonschiefer, haben wir Grund zur Annahme, dasz, der Angabe D'Aubuisson's zufolge, die Blätter wirklich die Folge äuszerst dünner abwechselnder Glimmerschichten sind.

[58] Phillip's Mineralogy, in Bezug auf die italienischen Inseln, p. 136. Wegen Mexico und Peru s. Humboldt, Essai géognostique. Auch Mr. Edwards beschreibt die starke Neigung der Obsidiangesteine des Cerro del Navaja in Mexico, in: Proceed. Geolog. Soc. June, 1838.

[59] Geological Transactions, 2. Ser., Vol. II. p. 200 u. flgde. Diese eingeschlossenen Bruchstücke bestehn in manchen Fällen aus abgebrochenem blättrigem Trachyt, »welcher von den noch flüssig gebliebenen Theilen eingehüllt wurde.« Auch Beudant erwähnt in seinem groszen Werke über Ungarn (Tom. III p. 386) häufig trachytische Gesteine, welche unregelmäszig mit Fragmenten derselben Varietäten gefleckt sind, die an andern Stellen die parallelen Bänder bilden. In diesen Fällen müssen wir annehmen, dasz, nachdem ein Theil der geschmolzenen Masse eine blättrige Structur angenommen hat, ein frischer Ausbruch von Lava die Masse zerbrach und Bruchstücke einschlosz, und dasz später das Ganze blättrig wurde.

[60] Dolomieu's Voyage, p. 64.

[61] Es setzt allerdings die Bildung eines groszen Krystalls irgend eines Minerals in einem Gestein von gemischter Zusammensetzung eine Aggregation der erforderlichen Atome voraus, welche mit der Concretionskraft verwandt ist. Die Ursache davon, dasz die Feldspathkrystalle in diesen Gesteinen von Ascension sämmtlich längsweise gestellt sind, ist wahrscheinlich die nämliche wie die, welche alle die braunen sphärulitischen Körnchen (welche sich vor dem Löthrohre wie Feldspath verhalten) in der nämlichen Richtung verlängert und abgeplattet hat.

[62] Mémoires pour servir etc. T. IV. p. 131.

[63] Edinburgh New Philos. Journal, 1842, p. 350.

[64] Ich vermuthe, dasz dies nahezu dieselbe Erklärung ist, welche Scrope im Sinne gehabt hat, wenn er (Geolog. Transactions, 2. Ser. Vol. II. p. 228) von der gebänderten Structur seiner trachytischen Gesteine in der Weise spricht, dasz sie entstanden sei »in Folge einer linearen Ausdehnung der Masse, so lange sie sich noch im Zustande unvollkommener Flüssigkeit befunden habe, in Verbindung mit einem concretionären Procesz.«

[65] Basaltische Laven und viele andere Gesteine sind nicht selten in dicke Lamellen oder Platten von der nämlichen Zusammensetzung getheilt, welche entweder gerade oder gekrümmt sind; dieselben werden durch senkrechte Spaltungslinien durchsetzt und werden zuweilen zu Säulen verbunden. Ihrem Ursprunge nach scheint diese Structur mit derjenigen verwandt zu sein, bei welcher viele Gesteine, sowohl feurigen als sedimentären Ursprungs, von parallelen Spaltensystemen durchsetzt sind.