Testa oblonga, subacuminato-pyramidali, apice obtuso, anfractibus novem laevibus, postice subplicatis, sutura crenulata; apertura ovata, postice acuta, labio externo tenui; columella obsolete subtruncata; umbilico minimo: long. 0,93, lat. 0,28 poll.

Diese und die folgende Art werden zu Férussac's Subgenus Cochlicopa gebracht, weil sie äuszerst nahe mit seiner Cochlicopa folliculus verwandt sind. Als Species sind sie indessen vollkommen distinct; sie sind viel gröszer und nicht glänzend und glatt wie C. folliculus, welche Art im Süden von Europa und auf Madeira gefunden wird. Einige sehr junge Schalen und ein Ei wurden gefunden, welche, wie ich glaube, zu dieser Species gehören.

2. Cochlicopa terebellum G. Sowerby.

Testa oblonga, cylindraceo-pyramidali, apice obtusiusculo, anfractibus septenis, laevibus; sutura postice crenulata; apertura ovali, postice acuta, labio externo tenui, antice declivi; columella obsolete truncata, umbilico minimo: long. 0,77, lat. 0,25 poll.

Diese Art weicht von der letzteren darin ab, dasz sie cylindrischer und, im ganz erwachsenen Zustande, nahezu frei von den stumpfen Falten der hinteren Windungen ist; auch ist die Form der Öffnung verschieden. Die jungen Schalen dieser Art sind längsweise gestreift und haben sehr obsolete längslaufende Falten.

1. Helix bilamellata G. Sowerby.

Testa orbiculato-depressa, spira plana, anfractibus senis, ultimo subtus ventricoso, superne angulari; umbilico parvo; apertura semilunari, superne extus angulata, labio externo tenui; interno plicis duabus spiralibus, postica majori: long. 0,15, lat. 0,33 poll.

Die jungen Schalen dieser Species haben sehr verschiedene Maszverhältnisse von den vorstehend angegebenen, ihre Axe ist nahezu so grosz wie ihre Breite. Das gröszte Exemplar ist weisz, mit unregelmäszigen rostrothen Strahlen. Dies ist sehr verschieden von irgend einer bekannten recenten Species, obschon es mehrere gibt, mit welcher sie eine gewisse Analogie zu haben scheint, wie Helix epistylium oder Cookiana und H. gularis; bei diesen beiden sind indessen die inneren spiralen Falten innerhalb der äuszeren Schalenwand und nicht auf die innere Lamelle gebracht, wie bei H. bilamellata. Es gibt noch eine andere lebende Species, welche etwas analog zu dieser sich verhält; sie ist bis jetzt unbeschrieben und weicht von der vorliegenden und von H. Cookiana in dem Umstände ab, dasz sie vier innere spirale Falten besitzt, von denen zwei auf der äuszeren, und zwei auf der inneren Schalenwand stehen; sie ist vom ›Beagle‹ von Tahiti mitgebracht worden.

2. Helix polyodon G. Sowerby.

Testa orbiculato-subdepressa, anfractibus sex, rotundatis, striatis; apertura semilunari, labio interno plicis tribus spiralibus, posticis gradatim majoribus, extento intus dentibus quinque instructo; umbilico mediocri: long. 0,07, lat. 0,15 poll.