4. Spirifer paucicostatus G. Sowerby.
Die Länge ungefähr gleich zwei Dritteln der Breite; Rippen wenig und variabel.
5. Spirifer vespertilio G. Sowerby.
Breite mehr als doppelt so grosz wie die Länge, die strahlenförmigen Rippen grosz, distinct und nicht zahlreich; hintere innere Fläche mit deutlicher Punktirung in beiden Schalen bedeckt.
6. Spirifer avicula G. Sowerby.
Die Maszverhältnisse dieser Species sind sehr merkwürdig, insofern sie nahezu dreimal so breit wie lang gewesen zu sein scheint; die strahlenförmigen Rippen sind nicht sehr zahlreich und die innere hintere Fläche der einen Schale allein (der groszen Schale) ist punktirt gewesen. In ihren Proportionen ist sie dem Spirifer convolutus Phillips[141] ähnlich, da aber unser Sp. avicula nur ein Abgusz der Innenseite ist, so sind seine Proportionen nicht so abnorm wie die von Sp. convolutus.
Ein Exemplar, welches sehr stark aus seiner natürlichen Gestalt herausgedrückt ist, welches aber trotzdem etwas in seinen Proportionen verschieden zu sein scheint, zeigt nicht blosz den Abgusz der Innenseite, sondern auch den Eindruck der Auszenseite; seine strahlenförmigen Rippen sind sehr unregelmäszig und zahlreich; es musz aber noch für zweifelhaft angesehen werden, ob einige von ihnen nicht Hauptrippen, andere nur interstitielle sind; ihre Unregelmäszigkeit macht es unmöglich, dies zu unterscheiden.
[141] Geology of Yorkshire, Part II, Pl. IX. Fig. 7.