Für unsere Häuser, die Weiber und Kinder.
Gezückt ist das Schwert, die Trommel schlagt!
Seid mutigen Herzens; fest sei der Arm!
Fluch sei dem Zehnten, der falschen Vergebung!
Schlaget die Trommel des Kriegs, die Trommel schlagt!“
„Ja, Gevattern und Freunde,“ sprach Ulenspiegel, „sie haben in Antwerpen vor dem Rathaus ein glänzend Gerüst errichtet, mit rotem Tuch überzogen. Darauf sitzt der Herzog inmitten der Lakeien und Söldlinge wie ein König auf seinem Throne. Wenn er wohlwollend lächeln will, macht er eine saure Fratze. Schlaget die Trommel des Krieges!
„Er hat Vergebung gewährt: Still da ... Sein vergüldeter Harnisch gleißt in der Sonne, der Generalprofoß hält zu Pferde neben dem Baldachin. Siehe da kommt der Herold mit den Paukenschlägern. Er liest: es ist die Vergebung für alle, so nicht gesündigt haben, die andern sollen grausam gestraft werden.
„Höret, Gevattern. Er verliest das Edikt, welches bei Strafe der Rebellion die Bezahlung des zehnten und zwanzigsten Pfennigs vorschreibt.“
Und Ulenspiegel sang:
„O Herzog, hörst Du des Volkes Stimme,