Ulenspiegel sang:

„Auf meiner Fahne steht Leben, schaut!

Allzeit im Lichte leben.

Von Leder ist mir die erste Haut,

Von Stahl die zweite gegeben.“

„Ach,“ sprach Lamm, sein Bein nachschleppend, „die Kugeln, Granaten und Kettenkugeln regnen um ihn her, und er fühlt davon nichts als den Wind. Du bist ohne Zweifel ein Geist, Ulenspiegel, und auch Du, Nele, denn ich sehe Euch allezeit heiter und jugendlich.“

„Warum schleppst Du das Bein nach?“ fragte Nele ihn.

„Ich bin kein Geist und werde es auch nie werden,“ sagte er. „Zudem habe ich einen Axthieb in den Schenkel erhalten / die meiner Frau waren so weiß und rund! / Sieh, ich blute. Ach, warum habe ich sie nicht hier, um mich zu pflegen!“

Doch Nele erwiderte zornig:

„Was bedarfst Du einer wortbrüchigen Frau?“