«Nicht um die Welt!» erwiderte Mrs. Corney. «Es wäre mir ganz unmöglich! Geistige Getränke – nein – nie – Ach, ach! auf dem obersten Simse rechter Hand; ach, ach!»

Die gute Frau hatte offenbar heftige Krämpfe und hatte schon die Besinnung verloren, als sie nach dem Eckschranke hinwies. Bumble flog auf denselben zu, fand eine grüne Flasche darin, nahm sie heraus, füllte eine Tasse mit ihrem Inhalt und hielt sie der Dame an die Lippen.

«Mir ist wohler!» sagte Mrs. Corney, nachdem sie die Arznei halb ausgetrunken hatte.

Bumble hob zum Zeichen seiner dankbaren Gefühle die Augen zur Decke empor, senkte sie nieder auf den Rand der Tasse und hielt dieselbe unter seine Nase.

«Pfefferminzwasser», sagte Mrs. Corney mit matter Stimme, aber dem Kirchspieldiener zulächelnd. «Kosten Sie doch einmal – es ist noch ein wenig sonst was drin.»

Bumble kostete den heilkräftigen Trank, kostete noch einmal mit weiser, prüfender Miene, und stellte die Tasse leer auf den Tisch.

«Es bekommt vortrefflich», bemerkte die Patientin.

Bumble erklärte, derselben Meinung zu sein, setzte sich neben Frau Corney und fragte zärtlich: «Was ist Ihnen aber begegnet, Ma'am?»

«O nichts», erwiderte sie; «ich bin eine recht törichte, erregbare, schwache Frau.»

«Schwach, Ma'am», sagte Bumble, ein wenig näher rückend. «Sind Sie wirklich schwach, Mrs. Corney?»