«Sir,» rief Bumble demselben entgegen, «hier ist ein Knabe aus der Freischule, der von Oliver Twist beinahe ermordet worden wäre!»
«Bei Gott,» bemerkte der Herr mit der weißen Weste, «das habe ich gewußt. Ich hatte von Anfang an eine seltsame Ahnung, daß dieser freche, kleine Taugenichts noch gehängt werden würde.»
«Er hat auch die Magd ermorden wollen», sagte Bumble mit bleichem Gesicht.
«Und die Frau», fiel Noah ein.
«Und nicht wahr, Noah, sagtest du nicht, auch seinen Herrn?» fragte Bumble.
«Nein, der Herr war nicht zu Hause, sonst hätte er ihn auch gemordet», antwortete Noah. «Aber der Bösewicht sagte, er wollte es tun.»
«Sagte er, daß er es tun wollte, mein Kind?» fragte der Herr mit der weißen Weste.
«Ja, Sir!» erwiderte Noah. «Und Missis wünscht zu wissen, ob Mr. Bumble wohl nicht einen Augenblick Zeit hätte, um zu kommen und ihn zu züchtigen, da der Herr nicht zu Hause ist.»
«Gewiß, mein Junge, gewiß», sagte der Herr in der weißen Weste, indem er freundlich lächelte und Noahs Kopf streichelte. «Du bist ein guter Junge, ein sehr guter Junge. Hier hast du einen Penny. Bumble, gehen Sie sofort mit Ihrem Stabe zu Sowerberry und sehen Sie zu, was am besten zu tun ist. Schonen Sie ihn nicht, Bumble, und sagen Sie auch Sowerberry, er solle in Zukunft strenge mit ihm verfahren.»
«Ich werde alles zu Ihrer vollen Zufriedenheit besorgen, Sir!» erwiderte Bumble, indem er sich zusammen mit Noah auf den Weg machte.