«Ich will und muß reden, Sir; ich lasse mich nicht hinauswerfen; hab's alles angesehen. Ich bin der Besitzer des Buchladens. Ich verlange, vereidigt zu werden. Mr. Fang, Sie müssen mich anhören – Sie können es nicht wagen, mein Zeugnis zurückzuweisen, Sir.»
Er war im Recht und sah zu entschlossen aus, als daß der Richter es hätte wagen dürfen, ihn abzuweisen. Fang ließ ihm daher den Eid abnehmen und fragte darauf, was er zu sagen habe.
«Ich sah drei Knaben – zwei andere und diesen hier – um den Herrn da herumschleichen, der vor meinem Laden stand und las. Der Diebstahl wurde von einem anderen Knaben begangen, und dieser war ganz erstaunt darüber – sah aus, als wenn ihn der Schlag gerührt hätte.»
«Warum kamen Sie nicht schon früher her?»
«Ich hatte niemand, nach meinem Laden zu sehen, und bin hergelaufen, sobald ich jemand auftreiben konnte.»
«Also der Ankläger las?»
«Ja, Sir – in dem Buche, das er in diesem Augenblicke in der Hand hat.»
«Ah – ist es bezahlt?»
«Nein!» erwiderte der Buchhändler lächelnd.
«Mein Himmel, das hab' ich ganz vergessen!» rief der zerstreute alte Herr ganz unbefangen aus.