Er bückte sich ein Wenig und wies mit seiner zerlumpten blauen Mütze unter den Wagen. Alle die Andern bückten sich auch, um unter den Wagen zu sehen.
„Was für ein Mann, Kerl? Und warum dorthin sehen?“
„Verzeihung, Monseigneur; er hing an der Kette des Hemmschuhs.“
„Wer?“ fragte der Reisende.
„Monseigneur, der Mann.“
„Der Teufel soll diese Esel holen! Wie hieß der Mann! Ihr kennt ja alle Leute dieser Gegend. Wer war der Mann?“
„Verzeihen Sie, Monseigneur! Er war nicht aus dieser Gegend. In meinem ganzen Leben habe ich ihn nie gesehen!“
„Er hing an der Kette? Um im Staube zu ersticken?“
„Mit Ihrer gnädigen Erlaubniß, Monseigneur, das war eben das Wunder. Der Kopf hing herunter. — So!“
Er drehte sich halb um und bog sich zurück, so daß das Gesicht zum Himmel gewendet war und der Kopf hinten über hing; dann stellte er sich wieder gerade, zerdrückte die Mütze in der Hand und machte eine Verbeugung.