„Ah?!“ sagte der Marquis und ließ seinen Blick durch das üppig ausgestattete Zimmer streifen.
„Dem Auge erscheint es hier schön genug; aber bei Tageslicht und unter freiem Himmel gesehen, ist es ein wüster Haufe von Verschwendung, schlechter Wirthschaft, Erpressung, Ueberschuldung, Tyrannei, Hunger, Nacktheit und Jammer.“
„Ah?!“ sagte der Marquis wieder in selbstzufriedener Weise.
„Wenn die Besitzung jemals mein Eigenthum wird, so gebe ich sie in eine Hand, welche besser geeignet ist, sie langsam, wenn es überhaupt möglich ist, von der Last zu befreien, die sie niederdrückt, so daß die armen Leute, welche sie nicht verlassen können und bis zur letzten Möglichkeit des Erduldens gedrückt worden sind, in einer andern Generation Aussicht haben, weniger zu leiden; aber meine Arbeit kann dies nicht sein. Es liegt ein Fluch darauf und auf diesem ganzen Lande.“
„Und Sie?“ fragte der Onkel. „Verzeihen Sie meine Neugier; gedenken Sie mit Hülfe Ihrer neuen Philosophie zu leben?“
„Um zu leben, muß ich thun, was andere meiner Landsleute, trotz ihres adeligen Wappens, vielleicht seiner Zeit werden thun müssen — arbeiten —“
„In England zum Beispiel?“
„Ja. Die Familienehre ist in diesem Lande sicher vor mir. Der Familienname kann von mir in keinem andern Lande leiden, denn ich führe ihn in keinem andern.“