Mr. Cruncher meinte, es könne das Beste sein.

„Wo könnten Sie auf mich warten?“ fragte Miß Proß.

Mr. Cruncher war so verwirrt, daß er auf keine andere Oertlichkeit kommen konnte, als auf das Temple-Thor. Ach, Temple-Thor war 100 Meilen weit und Madame Defarge war schon sehr nahe.

„An der Thür der großen Kirche,“ sagte Miß Proß. „Wäre es viel aus dem Wege, wenn ich an der Thür der großen Kirche, zwischen den beiden Thürmen, einstiege?“

„Nein, Miß“, gab Mr. Cruncher zur Antwort.

„Dann seien Sie ein guter Mensch“ erwiederte Miß Proß, „und gehen geraden Weges nach dem Posthaus und bestellen es so.“

„Ich möchte Sie nicht gerne verlassen, sehen Sie,“ sagte Mr. Cruncher zögernd und den Kopf schüttelnd. „Man weiß nicht, was geschehen kann.“

„Der Himmel weiß, daß wir es nicht wissen,“ entgegnete Miß Proß, „aber haben Sie meinetwegen keine Furcht. Warten Sie auf mich an der großen Kirche um 3 Uhr und es ist jedenfalls besser, als wenn wir hier einsteigen. Ich bin fest überzeugt davon. Der Himmel segne Sie, Mr. Cruncher! Denken Sie nicht an mich, sondern an die Menschenleben, die von uns beiden abhängen können!“

Dieser Schluß und daß Miß Proß ihm beide Hände in schmerzlichsten Flehen entgegenstreckte, entschied Mr. Cruncher. Mit einem ermuthigendem Kopfnicken ging er auf der Stelle fort um den Wagen an den bezeichneten Ort zu bestellen, und überließ es ihr auf die verabredete Weise zu folgen.