— So will ich mit dem Kopf nicken, dachte Mr. Cruncher, jedenfalls wird sie Das sehen. Und sie sah es.

„Ist jetzt Lärm auf der Straße?“ fragte Miß Proß noch einmal nach kurzer Weile.

Wieder nickte Mr. Cruncher mit dem Kopfe.

„In einer Stunde taub geworden,“ sagte Mr. Cruncher nachdenklich und mit sehr beunruhigtem Gemüth; „was ist ihr zugestoßen?“

„Mir ist“ sprach Miß Proß, „als wäre ein Blitz und ein Knall gewesen und dieser Knall wäre das Letzte, was ich in meinem Leben hören würde.“

„Wenn Das nicht ein curioser Zustand ist,“ sagte Mr. Cruncher, mehr und mehr verwundert. „Was mag sie nur zu sich genommen haben um ihren Muth aufrecht zu erhalten? Hört! da kommen diese schrecklichen Karren gerumpelt! Das können Sie doch hören, Miß?“

„Ich kann Nichts hören,“ sagte Miß Proß, die an der Bewegung seines Mundes sah, daß er sprach, „ach guter Jerry, erst war ein großer Krach und dann eine große Stille und diese Stille scheint fest und unveränderlich zu sein, eine Stille, die nie wieder aufhören soll, so lange mein Leben dauert.“

„Wenn sie nicht das Rumpeln dieser schrecklichen Karren hört, die jetzt dem Ziele ihrer Reise sehr nahe sind,“ sagte Mr. Cruncher mit einem Blicke über die Schulter, „so ist meine Meinung, daß sie wahrhaftig nie wieder Etwas auf dieser Welt hören wird.“

Und wirklich war sie von dieser Zeit an taub.