„Meines Geschäfts! Mein Gott, ich habe kein Geschäft,“ sagte Mr. Carton.
„Es ist schade, daß Sie keins haben, Sir.“
„Das glaube ich auch.“
„Wenn Sie ein Geschäft hätten,“ fuhr Mr. Lorry fort, „so würden Sie vielleicht sich demselben widmen.“
„Du meine Güte, nein! — Ich gewiß nicht,“ sagte Mr. Carton.
„Ich sage Ihnen, Sir,“ sagte Mr. Lorry, ganz ärgerlich über seine Gleichgültigkeit, „ein Geschäft ist eine sehr gute Sache und eine sehr respectable Sache. Und ich sage Ihnen, Sir, wenn das Geschäft seine Rücksichten fordert und manchen Zwang auflegt, so weiß Mr. Darnay, als junger Mann von Herz, diesen Umstand zu berücksichtigen. Mr. Darnay, gute Nacht. Gott segne Sie, Sir! Ich hoffe, Sie sind heute für ein gedeihliches und glückliches Leben aufbewahrt worden. — Heda, Sänfte!“
Vielleicht ein wenig ärgerlich über sich selbst, wie über den Sachwalter, stieg Mr. Lorry hastig in die Sänfte und ließ sich nach Tellsons Bank tragen. Carton, der nach Portwein roch und nicht ganz nüchtern zu sein schien, lachte dann und sagte zu Darnay:
„Ein seltsamer Zufall ist’s, der Sie und mich zusammenführte. Es muß eine seltsame Nacht für Sie sein, hier auf der Straße allein mit Ihrem Doppelgänger zu stehen?“
„Es kommt mir noch gar nicht recht vor, als ob ich dieser Welt angehörte,“ entgegnete Charles Darnay.
„Das wundert mich nicht; es ist nicht lange her, daß Sie ziemlich weit auf Ihrem Wege nach einer andern waren. Nach Ihrer Sprache sind Sie angegriffen.“