köso im Magyarischen;—manda im Burnu (Nordafrika).
C. Chlor- oder Salzsäure.
Der Chlor ist nach der neuern Chemie ein eigenthümlicher, noch unzerlegter Körper, der in Verbindung mit Wasserstoff die Chlor- oder bisher sogenannte Salzsäure bildet, welche mit Natron das Kochsalz, mit andern Basen verschiedene Salze bildet.
sanmdramla (d.i. Säure aus dem Meere) im Bengalischen;—rkyana-tshahi-skyura-rtsi im Tibetanischen;—kwas solny im Polnischen.
§. 2. Salpeter.
A. Salpeter im Allgemeinen.
Der Salpeter ist ein salpetersaures Kaly, dem Kochsalze im Geschmacke ähnlich, es kommt nicht in festen Felsmassen vor, wie das Steinsalz, auch nur höchst selten in Quellen, wenigstens in der Menge, dass es aus diesen zu technischen Zwecken gewonnen werden könnte. Manche Gesteine, besonders manche Höhlen im Kalkgebirge effloresciren viel und fortwährend Salpeter; vorzüglich sind es manche Erdstraten, die Salpeter effloresciren, sehr reich an Salpeter sind; vor allen ist diess in Indien der Fall, auch in Kleinasien (wie bey Eregli, dem alten Heraklea) und in Spanien, auch erzeugt man Salpetererde, indem man animalische und vegetabilische Theile kalkigen Letten beymischt. Der Salpeter wird vielfach angewendet, vorzüglich aber zur Fabrication des Schiesspulvers (welches in Teutschland 1330 von B. Schwarz erfunden wurde), welches man im Alterthume, wenn auch wohl kannte, aber nicht derartig anwendete als jetzo; auch zur Gewinnung der Salpetersäure.
siao, mang-siao im Chinesischen.
jawakshare im Sanscrit, auch jawadsha, jawanaladsha, jawagrudsha, jawalasa, jawasuca, tarshya;—yan zein in der indischen Provinz Tenasserin.