hyacinthos der Griechen und Römer, mit den Abänderungen: θαλασσιτης der meerfarbige; περιλευκος (wohl mit dunkelm Kern, oder weiss und blau); auch granatus venetus, der blaue. Wahrscheinlich wird auch der nilion hierher gehören, den Plinius 37, 35 erwähnt, dessen Name wohl indischen Ursprunges ist.
samfiru im Walachischen, sapeir im Gälischen, zafir im Magyarischen, sind wohl neuern Ursprunges;—saphir telesie, Corindonhyalin im Französischen, saphir im Englischen; sapphir im Dänischen; saffir im Holländischen; zafir, zafiro im Spanischen; saphira im Portugiesischen; zaffiro im Italienischen; zafir auch modralek im Czechischen; szafir im Polnischen; safir im Windischen.
d. Der grüne Korund oder Sapphir.
Er findet sich seltener als die erwähnten Arten, meist von lauch- oder grasgrüner Farbe, heisst bey den Juwelieren meist orientalischer Smaragd, emeraude orientale, im Englischen oriental emerald; bey grünlich blauer Färbung wird er meist aigemarine orientale, auch corindon brillin genannt, bey mehr hellgrüner Färbung peridot orientale.
Jakut der grüne im Persischen, ähnlich wohl auch in den semitischen Sprachen.
padje-padian im Ceylonesischen und Malaiischen.
Im Sanscrit kommen als grüne Steine vor: herimanni (grüner Edelstein), haritasma (grüner Stein), die mit esmerald oder Smaragd übersetzt werden, daher grüne Edelsteine seyn werden, Indien hat aber keine Smaragde; aus Aegypten kamen zwar dergleichen nach Asien, ob diese aber im Sanscrit erwähnt werden, bleibt zweifelhaft; möglich ist es, dass man unter jenen Namen unsern grünen Korund verstand.
e. Der gelbe Korund oder Sapphir.
Er ist von citronen-, joquillen- und strohgelber Farbe, zwar nicht so häufig als der rothe, findet sich aber zum Theil in grösseren Stücken als dieser, ist zuweilen halb gelb, halb blau. Die Juweliere kennen ihn unter dem Namen von orientalischem Topas, topaze oriental.
Jakut der gelbe im Persischen mit den Abänderungen: a) mischmischi der aprikosenfarbige, b) narendschi der citronfarbige, c) kahi der strohfarbige;—Jakut sari im Türkischen, was meist mit Topas übersetzt wird;—Jakut azfaru (der gelbe) im Arabischen, mit den Abänderungen: a) rakik, b) chalukijj, c) dschollaharijj der citronfarbige; d) el sanuri und el zeiti hiessen die schlechtesten Varietäten von hellgelber und bläulicher Farbe;—Jarukt, jarok, jaroka im Chaldäischen, übersetzt mit topazius, wird hierher, wenigstens in die Gattung jakut gehören; der birselin aber, auch mit topazius übersetzt, ist wohl Beryll.