kit'h im Hindu (übersetzt mit carbonate of iron) wird hieher gehören;—manhura, sinhara im Sanscrit.
plin, eisenärzt in Kärnthen;—spath in Steiermark heisst der frische, braun-, blau-, ockererz der mehr verwitterte, glimmer der glimmrige, kleesch der quarzige;—pflinz, flinz beym teutschen Bergmanne, auch stahlerz, stahlstein, weiss eisenstein;—hwit jernmalm im Schwedischen;—sparry ironstone im Englischen;—fer blanche, mine d'acier, spath martial im Französischen; der Bergmann um Grenoble nennt ihn maillat, rives, rives orgueil, leux, wenn er zersetzt ist mines douces;—minera de ferro bianco, = spatico im Italienischen.
schelesnoi schpat im Russischen;—weglan zelaza im Polnischen;—ocelek, uhlan zelecity im Czechischen;—vasas nekez kovats im Magyarischen.
minera chalybis im neuern Latein, auch minera ferri alba, minera martis spatosa.
O. Eisenglanz.
Ein weiches, häufiges, durch schöne Krystalle ausgezeichnetes Eisenerz. Die ungeheure Erzniederlage auf der Insel Elba (Athalia der Alten) bey Italien bestehet fast allein aus Eisenglanz, der kaum an irgend einem andern Punkte so schön als hier vorkommt, der seit den ältesten Zeiten von den Karthagern, Kelten und Römern hier gewonnen wurde, um Italien mit Eisen zu versehen. Man kannte daher im Alterthume und Oriente dieses Erz sehr gut, es wird häufig von den Autoren erwähnt, aber kein bestimmter Name genannt.
androdamanta niger der Römer kann vielleicht hieher gehören;—ferrum mineralisatum niger im neuern Latein;—minera di acciajo im Italienischen;—fer speculaire, mine de fer grise im Französischen;—iron glance im Englischen;—jern glands im Schwedischen und Dänischen;—spiegelstein, spiegelglanz beym teutschen Bergmanne.
schelesnoi blesie im Russischen;—kieslienjk zcleziny im Czechischen;—blyskawka, niedokwas zelaza im Polnischen;—üveg tasercz im Magyarischen.
P. Rotheisenstein.
Ein rothes Eisenoxyd, sehr häufig, fast überall verbreitet, dadurch vorzüglich ausgezeichnet, dass es einen rothen Strich giebt, meist stark und blutroth abfärbt, daher auch blutstein genannt. Das Erz ist theils erdig wie der eisenrahm, eisenschaum, theils dicht, theils fasrig, dabey oft rundförmig abgesondert, und besondere rundliche Gestalten zeigend, bekannt unter dem Namen glaskopf, wohl corrumpirt aus Glattkopf wegen der glatten rundlichen Oberfläche.