py-chy im Chinesischen;—mana-sila im Bengalischen (heisst auch das natürliche Rothrauschgelb);—kulati und nagadschihvika im Sanscrit, durch rothen Arsenik übersetzt, wird wohl hierher gehören;—sulphur arsenicum der Alchemiker;—röd arsenik, svafvel blandad arsenik im Schwedischen;—rubune d'arsenic, arsenic jaune et rouge im Französischen.

E. Arsenikkies, Arsenikalkies.

Er ist das häufigste Arsenikerz, ein Schwefeleisen (d.i. Eisenkies) mit Arsenikgehalt, von silberweisser Farbe, meist krystallisirt. Er gehört mineralogisch zur Sippschaft der Schwefelkiese, wird aber technisch auf Arsenik benutzt, indem man daraus durch Rosten Giftmehl gewinnt.

ανδροδαμας, αργιροδαμας der Griechen, androdamas, argirodamas der Römer (du Fresne, glossarium I. 75. führt an: ανδροδαμας εστιν πυριτης και αρσενικον), auch die magnetis der Römer und Griechen, aber nur die weibliche silberweisse Art; auch der Stein von magnesia.

marchasita im Arabischen, aber nur die silberweisse Art;—markessit im Persischen, aber nur die silberweisse Art, auch miskal und alrusenai werden hierher gehören:—müschjatschnoi koltschedan im Russischen;—dumawec, dymawec im Czechischen;—rodzay-trucizny im Polnischen;—közönseges, egerköercz im Magyarischen.

mispickel, misspüll der teutschen und schwedischen Bergleute (ob dies Wort zusammenhängen könnte mit müsschjack, d.i. Mäusepulver im Russischen oder mit mis, d.i. schlecht im Gothischen, oder ob es vielleicht aus dem Finnischen stammt, muss ganz dahingestellt bleiben), übrigens nennt der teutsche Bergmann das Fossil auch giftkies, wismat, wasserkies, der schwedische: vattenkies, hvitkies, tärnblenda;—arsenikerts im Dänischen;—arsenical iron im Englischen, arsen-mundick des Bergmanns in England;—pirite blanche, fer arsenical im Französischen;—arsenico pyriticoso im Italienischen;—bronce blanco im Spanischen, auch gehört hierher der piedro del Inca, Incastein, ein geschliffener Arsenikkies, der häufig in den Gräbern der Inca's in Südamerika angetroffen wird.

F. Rauschgelb, Realgar im Allgemeinen.

Der natürliche Schwefelarsenik oder das Rauschgelb dient theils als Medicament, theils als Farbe. Er erscheint in zwei Abänderungen a) von rother Farbe, der realgar oder sandarach; b) von gelber Farbe, der operment oder auripigment. Beide gehen in einander über, bilden nur Eine Mineralgattung, daher auch die Namen in einander überspielen. Der allgemeine Name ist: rossgehl, rauschgelb im Teutschen;—rauschgelb im Schwedischen;—rossogello im Italienischen;—risigallum im neuern Latein.

G. Rothrauschgelb, Sandarach, Realgar.

Von fast scharlachrother Farbe, ist sehr weich.