I. Arseniksalbe.

Seit ältester Zeit wird im Oriente eine Salbe, besonders in den Schwitzbädern angewendet, um die Haare an gewissen Stellen des Körpers, vorzugsweise bey Frauenzimmern fortzuschaffen. Sie bestehet meist aus 2 Thl. Operment, 8 Thl. ätzendem Kalk, 1 Thl. Walkerde, Spicköhl u.s.w. und nach kurzem Auflegen werden die Haare mit der Wurzel ausgehoben, wachsen nicht wieder.

tensue im Chinesischen;—lohmarit im Sanscrit (d.i. Haare wegnehmend);—gilsu im Persischen;—zarudsch, nevers im Arabischen;—rusma, lusma, herisme im Türkischen;—rusma im Russischen.


Ausführlicher Inhalt.

[Erstes Kapitel. Allgemeine Namen.]

[Zweites Kapitel. Gemmen und Verwandtes.]

[Drittes Kapitel. Steine, Erden und Verwandtes.]

[Viertes Kapitel. Salze und Verwandtes.]

[Fünftes Kapitel. Brennliche Mineralien, d.i. die kohligen und überhaupt diejenigen, welche man unter diesem Namen gewöhnlich verstehet.]