clach-luchmhor, send dhath im Gälischen; serdolik im Russischen; krwawnik, karneol im Polnischen; scsiroh, karnyol im Czechischen.
Der Name Carniol, der in alle neuere Sprachen und ihre wissenschaftlichen Werke übergegangen ist, stammt aus dem Mittelalter, nicht von caro das Fleisch (wie man wohl wegen der fleischrothen Farbe des Steines gemeint hat), sondern von cornelius oder corneolus, wie man die seit langen Zeiten bekannten Agathkugeln, besonders von Oberstein nannte, welcher Name wohl eher zusammenhängt mit cor im Lateinischen, das Herz (wegen der herzförmigen Gestalt der Agathmandeln) als von cornaillen (im Bretonischen die Arterie), eher mag ein Zusammenhang Statt finden mit carnaid im Gälschen, was roth bedeutet; daher corneol im Altteutschen, cornuille, cornaline im Französischen, cornelian im Englischen, corniola im Italienischen, cornalina, corneria im Spanischen, cornelina im Portugiesischen;—karnyol im Magyarischen und in den slawischen Sprachen.
b. Unser Calcedon oder Chalcedon wird von den Orientalen als weisser Sard oder Akik, von den Römern und Griechen als weiblicher Sard bezeichnet seyn, auch kann vielleicht der hyaloides (Glasstein) und der exebenus hierher gehören.
sank essm in Kaschemir;—belghaemi, baelghoeme im Türkischen;—pepelnphmb, chalkidon im Russischen;—sipobled im Czechischen.
Der Name Chalcedon wurde vorzüglich durch Werner für diesen Stein eingeführt und aus dem Alterthume genommen, wo er aber eine ganz andere Bedeutung hatte; eine Gattung calcedonius kannte man nicht, der smaragdus calcedonius war unser Malachit; der carchedonius aber wird der kerkend der Orientalen gewesen seyn (s. diesen), unser Zirkon, Granat, Turmalin.—Daher in den neuern Sprachen: calcedoni im Italienischen, calcedoine im Französischen u.s.w.
Bey Verona in Oberitalien finden sich Calcedonkugeln, die einen Wassertropfen enthalten, die nach Plinius 37, 73 enhydri hiessen, welcher Name in die neuern Sprachen übergegangen ist. Mancher Calcedon hat feine concentrischen Streifen; wird dieser quer durchschnitten, so irisirt er, gegen das Licht gehalten, mit schwachen, aber schönen Regenbogenfarben, heisst dann Regenbogen-Calcedon; Plin. 37, 23 führt diese Abänderung bey Beschreibung des indischen Sarder an, und bemerkt die wie hingehauchten Regenbogenfarben (quaedam in iis caelestis arcus anhelatia est).
Nicht selten enthält der Calcedon feine baumförmige Zeichnungen, die theils Dentriten, theils wirkliche moosartige Vegetabilien seyn werden; man sieht diese häufig geschliffen, auch als Ringsteine, nennt sie Mochastein, Mokkastein, Cambaystein; nur Orpheus besingt den δενδροφυτος und αχατης δενδρηεις, Plinius nennt ihn Dendrachates.
c. Unser Agath hat seinen Namen aus dem Oriente, von akika im Bengalischen, akat im Armenischen u.s.w. (s. oben), was unser Sard war, daher
αχατης im Griechischen, für unsern Agath (da der mehrfarbige Sarder ονυξ hiess). Offenbar irrthümlich leiten Theophrast und nach ihm Plinius dieses Wort von einem Flusse gleiches Namens in Sicilien her, besonders, da Sicilien gar keine schönen Agathe hat; wohl aber enthält der dortige Alpenkalk Knollen und Lagen von Feuerstein, Hornstein und Jaspis, öfter in bunter Färbung;—achates der Römer mit sehr verschiedenen Abänderungen, als: jasp-, cer-, haem-, sard-, leu-dendr-, aut-, corallachates; hierher gehören auch wohl viele Steine mit besonderer Farbenzeichnung und manche figurirte Steine, als ophthalmos, triophthalmos, leucophthalmos, aegophthalmos (Augenachate), policonos, baropterus oder barippe, cepites, cenopatites, cepocapites, cepocatoprites, ceporamenes, myrmecia, mesoleucos, mesomales, bucardia, encardia, ariste und andere; auch pontia gemma mag hierher gehören, wie leoutios und pantera, von der Farbe des Löwen und Panther entlehnt (im Chaldäischen ist ein mehr erwähnter Edelstein panterin und aphantor, die zum Jaspis gerechnet werden).
agat im Gälischen, auch gaing, clachluachmhor, clachtheine;—agaet im Isländischen; agat im Altteutschen, Dänischen, Englischen; agaat im Holländischen;—agathe im Französischen, Italienischen;—agata im Portugiesischen; agater im Schwedischen; azavaje, azavache im Spanischen;—akatas im Litthauischen; akates, ayat im Magyarischen;—agatek im Polnischen; ahat im Cärnthischen.