Poröse, feste Abänderungen von basaltischen Gesteinen, liefern seit den ältesten Zeiten vortreffliche Mühlsteine in Griechenland, Italien, am Rhein u.s.w., daher man den Basalt und ähnliche Gesteine als Mühlsteine bezeichnete.
μιλοδης, μυλιαι (d.i. Mühlstein) im Griechischen, auch πυρομαχος λιθος, weil sie durch Feuer (πυρ) entstanden, und ῥυαξ, das Geflossene, von ῥεειν fliessen;—μυλαξ, μυλοπετρα im Mittelalter;—lapis molaris, auch silex niger, tusculanus im Lateinischen; der lapis anicianus, jetzo manziana, ist Lava mit vielem glasigen Feldspath.
selce (von silex) im Italienischen. Der selce romano ist offenbar der niger silex von Plinius, der tophus niger von Vitruv, eine Lava von monte albano und Capo di Bove, die als Pflasterstein dient.
gné-cloiche, air-dhath-dorch im Gälischen, soll hierher gehören.
neffet im Arabischen, auch niffet, nesifet, wie auch wohl der Bimsstein genannt wird.
salak im Magyarischen ist Lava, koromzo ist Basalt.
zuzel (Schlacke) im Polnischen, auch lawa, bazalt.
ravn, hravn im Alt-Nordischen ist vulkanischer Auswurf, braune im Isländischen sind grosse Lavaströme; steina ist Lava.
Seit Agricola ist der Name basalt in die wissenschaftliche Sprache aller Länder übergegangen; aber der basalte nero der Archäologen und Künstler ist nicht unser Basalt, sondern schwarzes Hornblendgestein.