talk im Persischen, auch sitarel semin (d.i. Stern der Erde). Ben Manssur bemerkt: dass man daraus Perlen auf das Täuschendste nachmache, und wenn man mit einer Auflösung davon die Glieder bestreiche, so würden diese vollkommen feuerfest.
talk im Arabischen, wo auch fette Thonarten darunter begriffen seyn werden; Avicenna bemerkt (422): der Name sey arabisch, man bezeichne damit auch den Aster des Theophrast und die terra samia aus Cypern. Aus dem Arabischen scheint das Wort in die neuern Sprachen übergegangen zu seyn, man bezeichnete damit früher sehr blättrige Steinarten im Allgemeinen.
talcus im Mittelalter, auch magnetis und argyralithus;—talc im Französischen, auch laret, suif de montagne;—talco im Italienischen;—talk im Englischen, Teutschen, Schwedischen.
mülowka, taljk im Russischen;—mastnek im Böhmischen;—köverkö im Magyarischen;—irsum im Türkischen.
steatites der Römer und Griechen (von στεαρ, das Fett) kann hierher gehören.
D. Asbest, Amianth.
Ausgezeichnet durch fettiges Anfühlen und fasriges Gefüge, zuweilen so zart und fein, dass das Mineral gesponnen und verwebt werden kann, zu feuerfester Asbest-Leinwand, die man schon in ältester Zeit kannte, auch jetzo noch zuweilen fabricirt. Eine klein- und verworren fasrige Abänderung nennt man Bergkork, Bergleder, Bergpapier, papier fossile, sughero montano, mountain leather. Die flachsartige Abänderung heisst Bergflachs, die festere Asbest, aus dem durch eine Art von Verwitterung der biegsame Amianth entstehet.
sung i bumbo (d.i. Baumwollenstein) in Hindostan.
aspest im Persischen (ob aus den neuern Sprachen übergegangen?).
iskustos im Arabischen.