Ein Igel saß auf einem Stein
und blies auf einem Stachel sein.
Schalmeiala, schalmeialü!
Da kam sein Feinslieb Agel
und tat ihm schnigel schnagel
zu seinen Melodein.

Schnigula schnagula
schnaguleia lü!

Das Tier verblies sein Flötenhemd ...
›Wie siehst Du aus so furchtbar fremd!?‹
Schalmeiala, schalmeialü –.
Feins Agel ging zum Nachbar, ach!
Den Igel aber hat der Bach
zum Weiher fortgeschwemmt.

Wigula wagula
waguleia wü
tü tü ..

Der Werwolf.

Ein Werwolf eines Nachts entwich
von Weib und Kind und sich begab
an eines Dorfschullehrers Grab
und bat ihn: Bitte, beuge mich!

Der Dorfschulmeister stieg hinauf
auf seines Blechschilds Messingknauf
und sprach zum Wolf, der seine Pfoten
geduldig kreuzte vor dem Toten:

›Der Werwolf‹ – sprach der gute Mann,
›des Weswolfs, Genitiv sodann,
›dem Wemwolf, Dativ, wie man's nennt,
›den Wenwolf, – damit hat's ein End'.‹

Dem Werwolf schmeichelten die Fälle,
er rollte seine Augenbälle.
Indessen, bat er, füge doch
zur Einzahl auch die Mehrzahl noch!