Alles muß allem dienen. Es gibt im letzten Sinne keine Ungerechtigkeit.


Wer tief ist, muß sich schämen, sich so zu zeigen.


Es gibt kein widerwärtigeres Schauspiel, als wenn aus einem Menschen ein Berufspfaffe wird.


Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich selbst in kleinen Dingen, wie dem Niedertreten des Grases, schonungsvoll zu sein.


Es ist leicht möglich, daß die moralischen Vorstellungen allmählich eine nicht nur moralische, sondern direkt dynamische (magnetische) Atmosphäre über der Erdoberfläche geworden sind, eine Welt, die sich in gewissem Sinne selbst regelt, selbst ihre Ausgleiche schafft, ihre eigene Gerechtigkeit hat und übt. Daher 141dann jene oft beobachtete Justiz der Geschichte, jene vielen ‚gerechten Vergeltungen‘, jene moralischen Ausbrüche und Gegenströme.