Ihr, schöne Feen, fuhr er fort, indem er sich zu Cristallinen und Mirabellen wandte, habt, wie ich hoffe, Ursache mit mir vergnügt zu seyn, da ihr durch meine Veranstaltung eure Gestalt und eure Liebhaber wieder erhalten habt; weil es aber unbillig wäre, daß ich allein leer ausgienge, so entlade ich hier den alten Padmanaba aller seiner Sorgen, indem ich die schöne Salamandrin, die bey ihm nichts zu thun hat, als unsichtbar zu seyn und zu schlafen, zur Belohnung meiner Mühe, für mich selbst behalte.

Mit diesen Worten schlug der grosse Caramussal mit seinem Stabe dreymal in die Luft, und auf einmal befand er sich mit dem Prinzen und der Princeßin im Cabinet des Königs, der, wie man denken kan, eine grosse Freude hatte, seinen Sohn und Erben so groß und schön mit einer so schönen Princeßin und mit einem so schönen Namen wieder zu sehen.

Bald darauf wurde das Beylager mit grosser Feyerlichkeit und Pracht vollzogen; das neue Ehepaar liebte sich so lange als es konnte, und zeugete Söhne und Töchter; und nachdem endlich der alte König in die neunzehnte Welt abgereißt war, so regierte König Cacamiello so weißlich an seiner statt, daß die Unterthanen keinen Unterschied spürten.

Er machte seinen Freund Flox, zur Belohnung der guten Dienste, die er ihm als Kürbis geleistet hatte, zu seinem ersten Vezier, und die schöne Mirabella nebst der Fee Cristalline unterliessen niemals bey Hofe zu erscheinen, so oft die Königin in die Wochen kam.

Sie brachten jedesmal den kleinen Grigri mit, welcher, ungeachtet seiner Häßlichkeit, bey den meisten Hof-Damen einen Beyfall erhielt, der ihren Liebhabern nicht gleichgültig war.

Das muß man gestehen, sagten sie alle aus
einem Munde, daß Grigri mit aller
seiner Häßlichkeit der kurzweiligste
Gesellschafter von der
Welt ist!

Anmerkungen zur Transkription: