Noch einen Augenblick, dann riß er sich los. Der kalte Schweiß stand ihm auf der Stirn.

»Barmherzigkeit, Trude ... ist das denn wahr? Sind wir wahnsinnig?«

Sie legte den Kopf wieder an seine Schulter. Und er deckte seine große Hand darauf.

»Trude, Einziggeliebtes ... Trude ...« Ein Windstoß schlug an das Fenster. Da raffte sie sich auf.

»Komm,« sagte sie heiser.

Er streichelte ihr Haar. Große Tränen standen in seinen Augen.

»Erbarm' dich doch ... Trude ...«

»So komm doch. Mein Pelz ist in der Garderobe. Laß deinen Schlitten vorfahren und komm schnell,« sagte sie noch einmal hastig.

»Aber Kind, wohin, um Gottes willen ... wohin?« rief er verzweiflungsvoll.

»Gleichviel – leben – sterben ... nur zusammen bleiben.«