Nichts kann ich zu Ende treiben,
Ach, ein Ende wär ein Lohn!
Das Unendliche vertreiben
Kann nicht all mein Spott und Hohn.
Ewig elendes Arbeiten,
Null ist mir wie Million,
Wer den Knoten könnt zerschneiden:
Sohn ist Vater, Vater Sohn!
Arm, blutarm bin ich ein Teufel,
Mutterlos und vaterlos,
Bös erzeuget von dem Zweifel
In der Lüge dunklem Schoß.
Treibe ewge Affereien,
Ohne Freude, ohne Zorn,
Keine Rose kann mich freuen,
Und mich schmerzen kann kein Dorn.
Elende Quacksalbereien,
Wort zum Fleisch und Fleisch zum Wort,
Hänseleien, sieben Weihen,
Jagen mich bald hier, bald dort.
Hab ich mich wo eingefleischet,
Brauchts vom Kreuz ein Stückchen Holz,
Und der Teufel flieht und kreischet
Wie ein Hund vor Pfeil und Bolz.
Doch den alten Bärenhäuter
Hör ich auf der Treppe schon;
Munter, Moles, treib es weiter,
Bett dich, wie des Menschen Sohn!
Sieh einmal zum Zeitvertreibe,
Wie sichs in der Jungfrau wohnt,
Und dem mürrschen Apo bleibe
Doch der Pudel, der ihm front!"
Und der Geist, der stets entzweite,
Treibet einen Höllensproß,
Und von seinem Stamm befreite
Sich der Zweig und reißt sich los.
Und sie machen Höflichkeiten,
Wer das Weib besitzen soll,
Ja, beginnen schier zu streiten,
Also ist der Teufel toll.