Eine Purpurschnecke reichet
Ihm sodann das weite Meer,
Und aus seiner Höhle steiget
Basiliskus zu ihm her.
Und mit diesen Sechsen einet
Er den König, der sich hebt,
Und in roter Schminke scheinet,
Wenn Merkur bei Sulphur lebt.
Diese böse Sieben reichet
Klug dem Engel Luzifer,
Der vor ihm im Dunkel schleichet,
Als wenn er die Erde wär.
Diese Sieben formt zum Leibe
Nun der Herr, die sonst getrennt,
Gibt dem Adam sie zum Weibe;
Lilith war das Weib genennt.
Adam! Adam! du mußt leiden,
Dir ist bös ein Weib gesellt!
Wer mag dich von Lilith scheiden,
Die vom Herrn dir ward bestellt?
Schreiend, widergellend, keifend
Eifert sie und widerbellt,
Mit den tausend Augen schweifend,
Die der Pfauenschweif enthält.
Und da heuchelt sie und schmeichelt
In dem weichen Katzenfell,
Und wenn er betört sie streichelt
Kratzt und beißt sie den Gesell.
Nach der Belladonna weisend
Er sie etwas giftig nennt,
Bald auf seinen Wangen beißend
Das Fünffingerkraut entbrennt.
Purpur und Zinnober weiset,
Wie es mit der Wahrheit steht,
Wenn der Basiliske gleißend
Aus der falschen Schminke geht.
Ewig waren sie entzweiet,
Sie erkannt ihn nicht als Herrn,
Den Schemhamphorasch laut schreiend
Flog sie in die Lüfte fern.