Er steht am Strand und scheint hinauszusehn,
Als wollt' er auf dem Kamm der Wogen gehn.
Ein Blitz! Er stürzte prasselnd in die Flut!
Das Ufer glomm in bleicher Schwefelglut…
Das leidenvolle Schwärmerangesicht
Umgab ein Heil'genschein von Höllenlicht…
Mein armer Hutten—du bist leibesschwach!
Ruf du den Pilger lieber unter Dach!
Ins Trockne, Pilger, eh' der Regen wogt!
Des Hauses Herr ist fort. Ich bin der Vogt.
Was stehet Ihr verzückt? Ihr werdet naß!
Gebt mir die Hand! Wir treten ins Gelaß.
Seid hier willkommen! Machet's Euch bequem!
Wohin die Reise? "Nach Jerusalem."
Das, rüst'ger Pilgrim, liegt meerüber schon.
Ich fragte nach der nächsten Station.
"Dort hinterm Berg Einsiedelns Gnadenhaus."
Leer ist das Nest. Die Vögel flogen aus.
Ihr schlagt ein Kreuz, als wär' der Böse hier?
Erlaubt! Mit einem Christen redet Ihr!
(Die welsche Frömmelei behagt mir schlecht…
Sei freundlich, Hutten! Er hat Gastes Recht!)