Dem Pfaffen, merkt, hab' ich das Haar gerupft,
Den fetten Ohrenlappen auch gezupft—
Das, Pfarrer, ist geschichtlich aufgehellt,
Das andre spielt in schwanker Fabelwelt.
LI Der Pfarrer—
Ein müdes Ruder rauscht. Der Pfarrer kehrt
Zurück, mit einem Pflanzenbund bewehrt.
Hier hoch am Etzel wächst ein kräftig Kraut,
Davon er mir ein heilsam Tränklein braut.
Noch weht die Abendluft nicht allzu frisch—
Im Freien rüst' ich beiden uns den Tisch.
Hieher! Dir ist gedeckt! Nimm's nicht genau!
Noch fehlt die Wirtin auf der Ufenau.
Trotz deinem grauen Barte muß du frein!
So reihst du dich der neuen Pfaffheit ein!
Ob diese neue Pfaffenart gedeiht
Und was sie taugt, ist ein Problem der Zeit…
—"Der neuen Pfaffheit wünsch' ich alles Heil,
Mir selbst erkür' ich doch ein ander Teil.
Mich treibt's aus meinem kirchlichen Beruf
Hinaus zu Dem, der mich ernährt und schuf,