Letzter Auftritt.
Die Vorigen ohne Wralmann und den Kammerdiener.
Starodum (zu Prawdin, die Hände Sophiens und Milons haltend). Nun, mein Freund, wir fahren. Wünsche uns –
Prawdin. Jedes Glück, auf welches ehrliche Herzen ein Anrecht haben.
Frau Prostakowa (Mitrofan stürmisch umarmend). Du allein bist mir geblieben, mein Eins und mein Alles!
Mitrofan. Laß mich in Ruhe! ... Hängt sich an wie eine Klette!
Frau Prostakowa. Auch du, auch du kehrst mir den Rücken! O Undankbarer! (Sinkt in Ohnmacht.)
Sophie (zu ihr eilend). Gott, sie ist ohne Besinnung!
Starodum. Hilf ihr, hilf ihr. (Sophie und Jeremejewna sind um Frau Prostakowa beschäftigt.)
Prawdin (zu Mitrofan). Taugenichts! Und du nimmst dir noch das Recht, gegen deine Mutter grob zu sein? Ihre unsinnige Liebe zu dir ist’s, die sie in ein solches Unglück gestürzt hat.